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Kommentar: Hansa präsentiert neuen Steuermann für die Kogge   (Sicherheitschef)


Ein Vorwort zum neuen und für den neuen Trainer in Rostock



"Herzlich Willkommen, Herr Veh", wird es ab 03.01.2002 in Rostock lauten. Heute (Mi, 12.12.2001) präsentierte Hansa den zukünftigen Cheftrainer der Profimannschaft.

Doch wer ist überhaupt Armin Veh? Das fragte ich mich bereits, als der Name mit Hansa in Verbindung gebracht wurde. Nach der freundlichen Trennung von F.F. fiel der Name doch vermehrt als einer der Wunschkandidaten bei den Ostseestädtern. Doch hatte ich schon in der Mönchengladbacher Bild (jaja ich weiß, Lügenblatt) gelesen, dass Veh dort Nachfolger von Hans Meier werden soll. Das Thema Veh hatte ich damit für Hansa schon als abgeschlossen behandelt. Nicht, dass ich den Namen Veh noch nie gehört habe, doch so richtig Ahnung hatte ich dann doch nicht. Für die Leute die es ähnlich erlebten, hier nun ein paar Infos in Bezug auf A. Veh:

Als Spieler bestritt er für Borussia Mönchengladbach (das sind die gegen die wir gerade 2:0 gewonnen haben) 65 Bundesligaeinsätze. Als Trainer begann er in Augsburg (1990-95) und ging dann zu Greuther Fürth (96-97). Mit den Fürthern stieg Veh in die 2. Liga auf. Seine nächste und jetzige Anstellung fand er dann beim SSV Reutlingen (98-2001), mit denen er ebenfalls den Aufstieg in die 2. Liga schaffte.

Nun steigt Veh durch die Vertragsunterzeichnung selber auf, in die 1. Liga. Er wird ab dem 03.01.2002 das Ruder der Hansakogge übernehmen. Herr Veh erhält von Hansa einen Vertrag über die Laufzeit von anderthalb Jahren.

Zudem wird es 3 Neue in Rostock geben. Im Schlepptau mit Veh kommen noch Frank Aehlig und die Spieler G. Aduobe und J. Hoffmann mit an die Küste.

Aehlig soll bei Hansa die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen.

Aduobe, Mittelfeldspieler und Ziehsohn Vehs, soll im Rostocker Mittelfeld wirbeln.

Für die beiden Dezemberspiele, Bayern und Schalke, wird weiterhin Juri das Ruder der Hansakogge fest in der Hand halten. Juri äußerte sich in der Woche auch darüber, warum er in Rostock nicht Trainer werden will. Es liege daran, dass sein Herz zu heftig für Hansa schlägt und er nie ertragen könnte, wenn irgendwann in Rostock "Schlünz raus" gerufen würde. Außerdem wollte er weiter ohne großen Rummel leben. Juri, trotzdem für beide Spiele alles, alles Gute, Du machst et schon.

Doch nun wieder zurück zu dem Trainer, der im Januar unsere Vorbereitung übernehmen wird.

Oben sind nun die Fakten aneinander gereiht. Doch wie sieht es aus mit dem Vorstellungen den Herrn Veh für Hansa.

Gehört habe ich, dass er eher offensiv spielen läßt. Damit rückt er wohl ein wenig in die Herzen der Hansafans, die in letzter Zeit doch das Defensivsystems Herrn F.F. nicht mehr sehen konnten.

Desweiteren habe ich gehört, daß Herr Veh auch auf junge Spieler setzen soll. Ich denke nicht nur in den Augen der Hansaamateure ein Pluspunkt für Veh. Die sich nun vielleicht vermehrt Hoffnung machen können. Auch in meinen Augen könnte Hansa die Integration von jungen Spielern nur gut tun. Haben wir doch Spieler wie Brunnemann, der in der Vorbereitung ein gutes Zeugnis seiner Leistung abgelegt hatte, dann aber nie mehr zu sehen war und nicht einmal den Hauch einer Chance bekam.

Welche Zielsetzung hat Herr Veh überhaupt mit dem Verein? Dazu habe ich noch nichts gehört. Doch ich hoffe schon, daß er für Hansa mehr sieht, als nur jedes Jahr gegen den Abstieg zu spielen. Die Fans hier fordern gewiss keine Deutsche Meisterschaft, doch kann es nicht sein, dass wir jedes Jahr elendig zittern müssen.

Womit wir nun bei den Fans angelangt sind!:

Herr Veh, hier in Rostock erwarten sie nach einigen Aussagen der Presse und wohl auch einiger Spieler "Fans, die die 1. Liga nicht wert sind"!!! Sie haben gesehen, wie einfach es für uns Fans ist einen Trainer zu stürzen!!! Denken sie immer daran!!!

Nein, Herr Veh, so ist es nicht!!!!

Ich für meinen Teil denke, wir sind eine gute Fangemeinde hier in Rostock. Natürlich wird die Mannschaft und der Trainer an den abgelegten Leistungen gemessen. Doch ist ja nicht Niederlage gleich Niederlage. Wenn man sieht, die Mannschaft hat alles gegeben und die Chancen waren da, hat man wenig Besorgnis für das nächste Spiel. Doch sieht man einige Spiele, wo man sich fragt: "Bin ich Masochist, oder warum tue ich mir das an?", hat man, denke ich, auch das Recht seinen Unmut kund zu tun. Dies ist in Rostock passiert, woraufhin die Fans zum Sündenbock gemacht wurden. Ich gebe zu in letzter Zeit war das Stadion ziemlich leer. Doch auch das, denke ich, lag an der wenig attraktiven Art von Herrn Funkel, Fußball spielen zu lassen. Und ich denke, mit besserer Leistung und wiederkehrendem Offensivfußball strömen auch wieder mehr Leute ins Stadion.

Wenn man sich aber mal die Fans anschaut, die immer da sind, Herr Veh, lege ich für diese meine Hand ins Feuer. Für diese lautet (wie auf das riesige Banner gemalt) "ALLES FÜR DEN FCH". Schauen sie sich nur mal an, wie weit die Hansafans immer wieder reisen! Wir sind das Volk unter den Fußballfans mit den längsten Reisen!! Und doch sind immer wieder so viele mit unterwegs!!! Da sage noch einer, wir sind es nicht wert!!!

Herr Veh, ich wünsche Ihnen und uns eine erfolgreiche Zeit mit dem FC Hansa Rostock. Fühlen sie sich wohl an der Küste und bringen sie den Menschen hier die Freude am Fußball gucken wieder. Ein Herr Pagelsdorf hat es mal geschafft durch die Integration von jungen Spielern und Offensivfußball hier sich ein Denkmal zu setzen, ich wünsche Ihnen und uns, dass Ihnen das gleiche gelingt.

Dat Föcksche

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