Repira.de - zur Startseite klicken
User online im Hansachat | Startseite | Gästebuch | Intern | Forum | Kontakt | Impressum
Home
Über Uns
Mitglieder
Berichte
Kommentare
Events
Download
Bilder
Links
HansaForum
Bericht: Mainz vs. Hansa 3:1 (Föcksche)

Proteste, Proteste…


Vorweggenommen es war auf keinen Fall der Tag des Hansaanhangs.
Als ich mich um 8.00 Uhr auf den Weg nach Lübeck machte, um von der Fahrgesellschaft Lustig abgeholt zu werden hatte ich davon noch keinen blassen Schimmer.
Maiki hatte Geb. und versorgte die Anwesenden mit reichlich Näschereien, das dumme Gesappeln ließ die Zeit auch schneller verstreichen. Die HPH`s konnten auf der Bahn aufgelesen und dadurch von uns an einem schönen Stau vorbeigelotst werden. Stolli hatte nicht das Glück und stellte sich in den Stau… grins

Als wir Mainz erreichten kursierte mehrfach das Gerücht „Mainz ist ein Drecksloch, meins auch….!“ Dabei sah es gar nicht so schlecht aus. Bis auf das Stadion, was mir überhaupt nicht gefallen wollte. Die Leute im Stadion haben ja nachher gut Rabatz gemacht (bei der Tabellensituation auch nicht unverständlich!) und man ist schön dicht dran, aber ein Gerüstbaustadion in der ersten Liga…!!!!!!! Jedem der es nicht wissen wollte hätte ich berichten können Layer – Gerüste Allround. Aber wer will das schon wissen, wenn so ein hässliches Stadion dabei rauskommt!!

Um das Stadion am Bruchweg nicht weiter betrachten zu müssen, zog es uns erstmal in ne Kneipe zu absappeln über die alten Zeiten. Zwei Isenbahner (Mine Plattfött und Kumpel)
unterhielten mich so einige Zeit, bevor es zu den anderen ging. Nach einem langen Hallo (den es einige mit – und reichlich mehr als ich gedacht hatte), gingen wir zu einem Ritualopfer über. Der linke Socken musste gedreht werden und dann wieder Schuh an. Da denkt man sich wenn’s hilft, ALLES FÜR DEN FCH!

Im Vorfeld des Spiels, war es immer wieder zu sehen, dass sich Mainzer am Gesteeingang Karten für das Spiel zogen. Als ich nun um Einlass begehrte, die erste schlechte Nachricht – das Banner bleibt hier! Und welch schreckliche Nachricht für die beiden vor mir:
– MAINZER! – „Sie müssen Ihre Mainzschaals aber abgeben, da sie ja im Gästeblock stehen!“ Nach dummen Rumpallaver taten die es dann. Aber was geht denn hier ab? Mainzer in unserem Block?!?!?! Na das kann ja ein Spaß werden. Und so kam es dann auch, 100 Rostocker stehen an und bekommen keine Karten mehr und die Mainzer Asseln hocken bei uns... Deswegen leerten wir kurzerhand noch mal den Block und machten uns auf in Richtung Eingang. Neben Mainzer raus – Rostock rein und einigen anderen Gesängen, heizte sich die Stimmung dann auch noch ein wenig auf als wieder Mainzer den Gästebereich betraten. Nach einigen gefälligen Abkühlungen durch Bierduschen der Mainzer die komplett mutig hinter einem Zaun und einer davor stehenden Polizeikette standen, beruhigte sich die Lage ein wenig, als durchdrang, dass die Vereine schon miteinander sprechen.
Peter Schmidt hatte unseren Präsi derweil nämlich schon angerufen und ihm die Umstände erklärt, das hatte dann zur Folge, dass alle Hanseaten das Spiel Ihrer Mannschaft verfolgen durften.

Trotzdem hatten wir die schwulen Mainzer in unseren Reihen, was für die eigene Zufriedenheit ein wenig schädlich war. Im Block wurde zusammengerückt, damit alle Platz fanden und der ein oder andere Jubelmainzer bekam sein Zeichen für den Abflug!

Da es im Block wirklich eng war, stand ich ganz günstig dicht am Zaun und konnte so gut wie gar nichts sehen. Was auch nicht weiter schlimm war, den die Stimmung war gut genug zum Zeitvertreib. Außerdem bei einer Quote von 10:0 Torschüssen für Mainz konnte ich nicht viel verpasst haben. In der HZ – Pause traf ich endlich mal wieder das Lehmste und den Kaische, außerdem noch zwei Schulfreundinnen, die ich 10 Jahre nicht gesehen hatte. Fußball verbindet – grins!

Die zweite Hz verbrachte ich dann komplett auf dem Zaun um wenigstens ein wenig meinen Lieblingen beim Spiel zuzusehen. Doch was ich so sah, war Fußball Schmalkost, jedenfalls von den Koggekickern. Die Mainzer hatten auf jeden Fall ein besonders guten Tag erwischt und Weiland traf schon doppelt zur Führung. Mit unserem ersten Schuss auf Tor der Mainzer kam ein wenig Hoffnung wieder auf und die nachfolgende Ecke brachte das Tor. Wie sehenswert. Denn die anderen Standarts waren brutal ungefährlich… Ecken und Flankentraining sollte bei den Jungs bis zum Umfallen auf dem Tagesplan stehen. Mann kann der Mannschaft nicht unterstellen, dass sie nicht kämpft, doch ungenaue Abspiele lassen den Ball immer wie am Gummiband zurückkommen. So wurde auch den Konter zum 3:1 eingeleitet, wobei die Hintermannschaft als Statisten für die Mainzer dienen durfte….
Genug zum Spiel es ging halt verloren.

Ratlosigkeit in den Gesichtern des Anhangs. Die, die sich kennen und irgendwie immer oder so gut wie immer da sind entschieden sich für Sitzen bleiben. Allerdings nicht im Stadion sondern auf der Straße… Das hatte natürlich nur den Sinn und Zweck mit der Mannschaft zu sprechen. Herausstreichen will ich vorweg, dass die Jungs zu Fuß kamen und nicht im Bus aufgestockt werden mussten. Juri, Axel Schulz, Schobi, Meggi und ein Aufsichtsratmitglied stellten sich dann unseren Fragen und versuchten Antworten zu geben. Die Schlangen der Presse wollten mal wieder einen Happen auf Kosten des FC`s fressen, doch wurde der so nette Kameramann des Feldes verwiesen bevor es losging. Grundtenor des Gespräches war es, das wir uns nicht gegenseitig die Augen aushacken, nur gemeinsam geht es für den FCH.

Es gab noch einige Einzelgespräche und wer nicht dabei war hat Pech gehabt, ich denke man muss diese Gespräche auch nicht breittreten.

In diesem Sinne hoffe ich auch im Sinne des Fch auf fette Unterstützung gegen Nürnberg.
Lasst uns einfach Punkte sammeln dann gibt es auch kein Gerede mehr.

In diesem Sinne
Für immer und ewig immer wieder FCH. Immer wieder, immer wieder….

Dat Föcksche

 

zur Berichtsübersicht

  Copyright 2000-2004 "die Recknitzpiraten"