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Gladbach
vs. Hansa 2:2
Vom Drumherum bis zum Unentschieden
Gerade aus Köln zurück, holte mich auch schon
Tilo und Mone ab, um wieder in Richtung Awayspiel zu
starten. Unser erstes Ziel war der Aufenthalt bei Däni,
Paula und Puppe in Wilhelmshaven. Die Nacht verbrachten
wir bei einigen Bier und gutem Karten kloppen.
Der Freitag Morgen wurde mit hartem Tennis hinter sich
gebracht, bevor wir uns nach Köln aufmachten.
Da sagt jetzt bestimmt der eine oder andere HÄ
KÖLN!?!?
Ja Köln. Hier hatten wir uns dank Herbert seiner
Mithilfe ins gute 5 Sterne Deluxe Interconti zu Köln
einchecken können.
Doch bevor
wir einchecken konnten, wurden im Parkhaus noch die
nationalen Wettkämpfe im PISSPOTT ausgetragen.
Auch das Glücksspiel kam bei unserem Warten auf
Herbert und Anne nicht zu kurz. Wer erinnert sich nicht
an die harten klimper/titscher Zeiten in der Schule.
Also raus mit dem Klimpergeld und losgezockt. Als auch
dieser Wettkampf zu langweilig wurde und 2 der 3 Teilnehmer
den finanziellen Bankrott erlitten hatten, wurde auf
Flaschendrehen umgeschaltet. Die Aufgaben waren/sind
nicht jugendfrei und können deswegen nicht wiedergegeben
werden. Endlich erlöste uns Herbert und wir nahmen
unsere Zimmer in Beschlag.
Die Nacht
wurde in verschiedenen mehr oder weniger verschiedenen
Lokalitäten verbracht, Hard Rock Cafe Köln,
einige Kaschemmen und letztendlich der Keks!
Im Keks verbrachten wir die meiste Zeit Kölsch
und Hartgetränke zu vernichten. Außerdem
wurde den Kölner die Pokalniederlage durch Tilo
immer wieder musikalisch vorgehalten.
„Nur Elfmeter schießen könnt ihr nicht….!“
Mit seinem Gesang erntete er nicht nur die Aufmerksamkeit
der Kölner, sondern auch die Aufmerksamkeit, von
Quasi Modo ihm seiner Schwester. Als Herbert Tilo zum
leichten Strip überredete, wurde der Blick von
Quasi Modo ihm seiner Schwester auch gleich ganz gierig.
Irgendwann des Nachts rief dann aber doch noch unser
5 Sterne Bett. Jedenfalls für mich und Däni.
Tilo verbrachte die Nacht dank harten Seegangs auf dem
Fußboden!!!
Sa 12 Uhr
verlassen 5 angebrummte Gestalten dann das Hotel und
machen sich auf in Richtung Gladbach. Nach einem kurzen
Snack, erobern wir auch das Bowl.
Man kann durchaus schönes Stadion sagen. Vor allem
überzeugte die Akustik im Bowl.
Ein wenig teuer dagegen die Sitzplatzkarten der Gästefans.
Für einen Eckblock doch ein ganz fetter Preis.
2000 Rostocker
hatten jedenfalls gut Bock auf einen Blick in den Borussenpark.
Das Who is who der Rostocker Fanszene gab sich jedenfalls
ein Stelldichein und selbst lange nicht gesehene waren
mal wieder am Start. Unsere Götter waren wahrscheinlich
auch noch auf Besichtigungstour in der ersten HZ. Jedenfalls
rannten sie umher wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen.
Ein Glück kam es dann zum Seitenwechsel. Entweder
hatte Juri die Keule dabei oder Seite war Schuld an
dem nun schwungvollen Spiel der Hanseaten. Der 2 Tore
Rückstand aus der ersten HZ wurde von Di Salvos
Doppelpack wieder wettgemacht.
Die Borussen wurden durch unseren guten alten Oliver
Neuville auch mit einem Doppelpack beschenkt. Aber irgendwie
kann ich dem Kleinen das nie übel nehmen…!!!
Was abträglich
am Stadionbau in Gladbach ist, wird bei der Abreise
ganz besonders sichtbar. Riesige Parkplätze (4
Euronen!!!!!) sorgen dafür, dass der bequeme Stadionbesucher
fast bis zum Eingang kommt. Doch die Abfahrt gestaltet
sich dafür dann auch um so problematischer. Alle
wollen los und keiner kann…!!! Damit reiht sich Gladbach
nahtlos in die Schlechteabreisestadionliste neben Bremen
und Berlin ein.
Die Rückfahrt
verlief wie immer ohne Probleme und wir erreichten ganz
sicher wieder Wilhelmshaven. Für eine Nachbeurteilung
im TV, ob der Elfer berechtigt war, waren wir leider
ein wenig zu spät zu Haus.
Ich hoffe,
dass die erneute Aufholjagd der Rostocker genug Selbstvertrauen
gibt und wir nicht immer erst in Rückstand geraten
müssen.
Wahrscheinlich bringen uns die goldenen Trikots auch
Glück und auswärts besiegt uns keiner!
In diesem
Sinne
Zu Hause in Gold und Rostock ist auswärts.
Alles Für
Den Fch
Dat Föcksche
P.S. 1: Wir gründen eine Band! Voraussetzung ist
eine Spielzeug E-Gitarre. Sehr gut auch geeignet um
auf Rastplätzen den ein oder anderen Cent zu verdienen!!!
Herbert, kannst Du eigentlich ohne den Rock & Roll
leben??
P.S. 2: Nachdem
Herbert auf dem Weg von Köln nach Gladbach noch
ein bisschen müde aus der Wäsche geguckt hat,
lief er kurz vor Eroberung des Borussenparks zur Hochform
auf. Geschwinde wie eine Gazelle und hinterlistig wie
ein Luchs schlich er sich an das Borussia-Maskottchen
„Jünter“ an und packte ihm janz fies an dat Schwänzchen.
Noch in der Halbzeit hatte Jünter ein glückliches
Lächeln im Gesicht.
Das war ganz großer Sport Herbert!!!
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