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Heimpunkt in Frankfurt!
Blöde Überschrift, oder? Aber irgendwie
stimmt Sie, denn wie der werte Leser schon im letzten
Bericht verfolgen konnte, bin ich gezwungenermaßen
nach Hessen emigriert – in der Hoffnung hier etwas
zum Bruttosozialprodukt beitragen zu können. Ja
gut – und so trug es sich zu, dass ich mein erstes
„Heimspiel“ im Frankfurter Wald(halb)stadion besuchen
konnte.
Die wochenlange Vorfreude entlud sich am Freitag Abend
im ersten Ploppen eines von Omi und Opa Stralsund,
in Begleitung des allzeit betrunkenen SOL-Svenie, mitgebrachten
Rostocker Pilsener (RoPi ist das ja nicht mehr).
Der
Samstag fing bei uns im Gegensatz zum Haushalt Tittel
gänzlich ohne Konterhalbes und mit einem
kräftigen Frühstück an Immerhin war
ich sogar beim ansässigem Bäcker. Gegen Eins
machten wir uns dann aber doch mit Pils im Gepäck
in Richtung Spielstätte auf, um vor dem Match
noch ne Runde gepflegt mit dem Schwedter, Nicole und
Pfütze, Raik und diversen anderen Leuten zu schnacken.
Im Rund eingefallen konnten dann auch noch das Konjäcksche,
der Sicherheitschef, Birne, Macker und all die anderen üblichen
Verdächtigen an den Start gebracht werden.
Hansa begann druckvoll und bestimmte in den ersten
Minuten eindeutig das Spielgeschehen. Die dieses Mal
von Wolfgang Funkel betreute und in Gelb-Blau auflaufenden
Hansa-Mannschaft gab in der Folgezeit leider das Heft
mehr und mehr aus der Hand und irgendwann konnte der
Frankfurter Chris kurz vor der Halbzeit zum 1:0 einnicken.
In der zweiten Hälfte zeigten sich die Frankfurter
deutlich engagierter. Bei Hansa ging leider fast gar
nichts – keine Bewegung, kein Spiel nach vorne. Wenigstens
die Defensive stand relativ sicher (bis auf die kleineren
obligatorischen Aussetzer). Dass wir doch noch einmal
richtig böse feiern konnten, lag an dem neu eingewechselten
Sturmduo. Nach einem wahren Zauberpass von Rade behielt
Magnus die Nerven und schob überlegt zum Ausgleich
ein. Alles in allem ein nicht unverdienter aber irgendwie
doch glücklicher Heimpunkt - denn in den restlichen
zehn Spielminuten passierte nicht mehr viel.
Nach
dem Spiel hatten wir uns alle im Adlerhof in Bad
Soden
verabredet, der Heimspiel-Premiere-Schau-Kneipe-der-Freibeuter
*sinnlosbindestrichealléz*. Um es kurz zu fassen,
es wurde ein sehr lustiger Abend mit neuen lustigen
Bekanntschaften. Neben viel Singerei gab es auch den
einen oder anderen Ebbelwoi und gegen 12 verabschiedeten
wir uns dann von Erwin und Stratos´ Kneipen-Crew.
Vorhin sind Silke, Mayk und Svenie wieder gen Vorpommern
aufgebrochen – es war ein sehr lustiges WE mit Euch.
Mit
freundlichen Grüßen aus Sulzi uAFDFCH
Lehms
Ps.:
Legt Euch nie mit Andi an – dann bekommt Ihr es nämlich
mit der Ente zu tun… bis der Erste heult ;).
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