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Bericht: Frankfurt vs. Hansa 1:1 (Elpresidente)

Ein Punkt sind zwei zuwenig

Jo – da sind wir wieder auf Ihrem Lieblingskanal. Ich darf mich Ihnen vorstellen – mein Name ist Horst Düsbaddel und meine Passion ist sinnbefreites Berichte schreiben für die Recknitzpiraten. Dass ich das nicht unbedingt gut kann, ist sicherlich auch schon zu Ihnen durchgedrungen. Trotz allem durfte ich den Sicherheitschef an diesem Wochenende vertreten. Nennen Sie es Wiedereingliederung in die Gesellschaft oder einfach nur falsch verstandenes Mitgefühl - auf jeden Fall wurde das Föcksche seiner sozial integrativen Aufgabe überhaupt nicht gerecht und überließ das Ruhrstadion mir.

Relativ spät ging es dieses mal von HBF in FFM los. Erst gegen kurz vor 11 bestiegen wir das weiß-rot getünchte Stahlross, dass uns über die alte Rheinstrecke gen Pott bringen sollte. Dass es das auch tat, lag weniger an uns, sondern mehr an der Streckenführung der Bahn – aber dazu später nicht mehr. Verstärkt um Dirk und das B-Jugend Luder Tine diskutierten wir mit Fans des späteren Köln-Bezwingers und schossen diverse Pornofotos von Frauen mit großen ... Händen. In Bochum angekommen wollten wir fürs erste die Schließfächer stürmen. Leider waren sie alle besetzt – wie sich am Abend herausstellte durch das Mobiliar von gesellschaftlich benachteiligten und durch das soziale Netz gefallenen Missionaren des Schlafens unter freiem Himmel.

Na gut – also rein in die S-Bahn und vor der Spielstätte noch schnell die übrigen Bierse vor den Augen einer gierigen Leergut-Schnalle weggemacht. Im Stadion stellte sich heraus, dass die Sicherheitskräfte noch nicht gut genug durch den Marketingchef es VfL geschult wurden. Meine Andeutungen, dass sie das Produkt und die Dienstleistung kaputt machen wurden nur mit verwirrtem Blick und der Angst um meinen Arbeitsplatz bedacht. Ja gut – wo kämen wir denn hin, wenn der Ordnungsdienst alle Rucksäcke annehmen würden – da könnte ja jeder kommen – nehmen Sie die Cola-Flasche lieber mit in den Block. Da ich aber ein stadionordungsliebender Mensch bin, warf ich das beliebte Instrument des internationalen Terrorismus lieber weg.

Nachdem die üblichen SV´ler Mayk, Omi HST und SOL-Svenie begrüßt wurden, konnten wir uns dem FCH zuwenden, der in Gelb-Blau auflief, da sie ihre grünen Leibchen in Rostock vergessen hatten. Zu unserer Verwunderung durfte FCH Urgestein Daniel Klewer für Schobi auflaufen. Dass der eine Magen-Darm-Grippe hatte, erfuhren wir erst nach dem Spiel von „Ich mach alles was Andi sagt – Fino“. Um es vorweg zu nehmen, Daniel machte seine Sache sehr gut! Dies gilt aber für das ganze Team des FCH. Hinten sicher und vorne mit guten Chancen - darauf lässt sich ein mögliches Urteil des Spiels reduzieren. Dass es mit einem Sieg nicht klappt, lag an eigener Abschlussschwäche und einem äußerst schwachen Schiri. Beste Einschussmöglichkeiten wurden durch Max (Elfer) und Raschi vergeben. Dass der Schiri diverse vielversprechende Vorteile nicht laufen ließ, wurde nur durch seine Gelb-Rote für Rasmussen getoppt. Demnächst gib es Rot wenn man beim Anstoß den Ball berührt oder mit dem Fuß auf dem Rasen aufkommt – GEH´ HEULEN ODER ZUM BALLETT!!!

Das die Mannschaft in den letzten 30 Minuten den Punkt trotzdem noch sicherte lag an der defensiv sehr konzentrierten Leistung. Allerdings muss man auch sagen, dass die selbsternannte Nummer 4 im Pott sich offensiv auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerte. Was aber natürlich auch wieder am Gegner liegen konnte ;).

Die Anhängerschaft des FCH war wieder mal in guter Form, was man vom Bochumer Publikum nicht behaupten kann. Im Block gab es kaum Sangespausen und von den Bochumern war nix – aber auch überhaupt nix zu hören.

Zurück ging es zu Fuß zum Bahnhof – dort durften wir uns noch einige Zeit mit Viechern und einem Haufen Grünen vertreiben, denn unser SuperSonderTarifZug fuhr erst kurz vor Acht. Dass wir den noch fast verpassten, lag an der leicht erregbaren Bahnbediensteten und Gepäckband-Surfboy Gollum. Einige Pils später erreichten wir dann aber doch den Frankfurter HBF und nachdem wir die Ente und Andi verabschiedet hatten, konnten wir auch die letzten Kilometer nach Sulzi hinter uns bringen.

Fazit: Für unseren Horsti war es wieder einmal eine entspannte Tour für die er sich bei seinem FCH und den Freibeutern bedankt.

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