|
Ohne Hansa wär da gar nix los... *sing*
Tja - das war sie wohl, die Saison 2002/03 - ein Jahr voller Höhen (Anfang der Hinserie) und Tiefen (Rest der Saison *g*). Zum Abschluß wollten wir uns alle noch einmal das Erlebnis Müllkippe Stellingen bzw. HSV vs. Hansa geben.
Der Danste war extra aus Kanada angereist und Tilo und Focki brachen mit ihren Frauen euphorisch ihre Urlaubszelte in Dänemark ab. Daneben waren noch Danny, Matze und andere mehr oder weniger bekannte Gesichter mit am Start.
Ich hatte die Ehre die Reise in Frankfurt mit den berühmt-berüchtigten Freibeutern (okay - das mit dem berühmt-berüchtigten war ein Scherz *g*) anzutreten. Gegen Sieben trafen wir uns alle auf dem Frankfurter Hauptbahnhof und so durfte ich die bewährte Reisegruppe um einen Baucher bereichert begrüßen.
Da wir eine ICE Tour vor uns hatten, wollten wir den Tag gesittet beginnen und hatten dank Andi auch einen Kasten edelstes Ropi statt tütenweise anderes Zeugs mit an Bord. Die drei Dauerklammen unter uns wurden sogar noch mit einem kleinen Ausbildungszuschuss bedacht und so kam man fröhlich und heiter in HH an.
Schnurstracks ging es dann in Richtung ST.Pauli, wo man voll krassen Döner klar machte und es sich auch sonst
gut gehen ließ.
Irgendwann brachen wir dann in Richtung Internet Provider Stadion auf. Beim Verzehr von Stadionwurst und Bier wurden dann auch die verschiedensten dunklen Gestalten an den Start gebracht und Christiane mit einer Karte versorgt.
Kurz vor Spielbeginn verhalfen wir dann dem FahnenDräger zum
Einlass ins Stadion, nachdem er zuvor schon mehrmals abgeblitzt war - woran das wohl lag??? Im Stadion konnten wir ihn jedenfalls eisern und "hammerhart" supporten sehen.
Drinnen war das Rund schon gut gefüllt. Vor allem die große Anzahl der Hansafans war ein schöner Anblick. Die Damenbindensupporters aus der Beautyfarm zu Buxtehude waren aber doch wohl eher ein Scherz, oder liebe HSV´ler - sind wir jetzt also endgültig in einer amerikanischen Profisportliga angekommen?
Okay - Spielbeginn. Die Abwehr ein wenig umgebaut und mit Peter Wibran auf dem Platz, so nahm der F.C. Hansa die
Begegnung in Angriff, die in der ersten Hälfte vor allem der
Schiri bestimmte. Seine Pfiffe zum lächerlichen und glücklicherweise
verschossenem Elfer, die Gelbe bzw. Gelb/Rote Karte gegen Adoube waren wohl genauso ein Scherz, wie der Freistoßpfiff, der später zum Tor durch Cardoso führte. Unsere Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit super engagiert und spielfreudig. In der zweiten Hälfte ging es dann eher darum, daß
Ergebniss in Grenzen halten und die letzten Minuten vernünftig über die Bühne zu bringen.
Der Support war vor allem in der ersten Halbzeit wunderschön. Nicht allzu kreativ, darum geht es in so einem Spiel auch gar nicht, aber dafür hammerlaut. Die Hamburger bekamen ihren Mund gar nicht auf. In der zweiten Hälfte
ebbte es ein wenig ab - trotzdem war die A*L Arena fest in
Rostocker Hand. Die Hamburger versuchten zwar ab und zu mal ihre Stimmen zu erheben. Erhebend war das aber auf keinen Fall. Schön, wenn das auch einmal im
Heimspiel so klappen würde!!!
Nach dem spiel ist vor dem Spiel. Nein, in diesem speziellem Fall wohl eher nicht. Denn erstens ist jetzt Sommerpause (wie grausam) und zweitens mussten wir uns von liebgewonnen Gesichtern trennen. Nachdem ich schon beim
Heimspiel gegen Bielefeld feuchte Augen hatte, ging es mir am Samstag auch nicht anders, als Peter auf die Schultern gehoben wurde. DANKE PETER WIBRAN FÜR DEINE EINSATZ UND DEIN HERZ, DAß DU UNS UND DEM VEREIN IN DEN LETZTEN JAHREN
GESCHENKT HAST! Natürlich gilt auch den anderen Abgängen unser Dank und unsere Anerkennung. Viel Glück für den weiteren Verlauf der Karriere wünschen wir Andreas Jakobsson, Baschi und Didi Hirsch.
Timo viel Erfolg beim Trainerschein, wir hoffen, daß du
dem Verein erhalten bleibst. Zum Thema Lantz möchte ich mich nicht äußern - meine Meinung kann man im
Hansaforum nachlesen.
Auf der Rückfahrt wurden wir dann von sexuell unbefriedigten
Zugbegleiterinnen belästigt und eine nichtgenannte Person erzählte uns von ihren Ansichten rund um das Thema Sex ohne Liebe. Um halb Eins konnte man dann endlich erschöpft und beschwipst dem Schlaf entgegendämmern.
Alles in allem eine sehr schöne und entspannte Saisonabschlusstour
mit den Freibeutern. Wie schon öfter erwähnt: IMMER WIEDER.
Bis zur nächsten Saison
Euer Lehmster
Ps.: Auch in den Sommerpause heißt es natürlich ALLES FÜR DEN FCH - so werden die Recknitzpiraten auch sicherlich beim Trainingslager mit am Start sein. |