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Tag 1: Wir sind wieder
da!!!!
Am Montag ging es für mich los in Richtung Rostock, um auf 7 weitere Bekloppte
zu treffen, die mit, die Reise nach Ungarn zum Freundschaftsländerspiel
antreten wollten.
In Namen ausgedrückt fuhren: Achim - Eggi (WLG), Andi (HRO), Matze - Krauller -
Stefan (SN), Olli (RÜGEN) und meinereiner.
Ich besorgte mir auf der Fahrt nach Rostock schnell noch ein Abschiedsfoto von
den Leuten in grün, um sicher zu gehen, daß wenigstens ein Foto auf der Tour
was werden wird.
In Rostock wurde die Meute dann langsam ein Ganzes und so hieß es noch schnell
ein paar Fressalien für die Fahrt besorgen und den Mietwagen abzuholen.
Gegen 17 Uhr setzten wir uns dann in Bewegung in Richtung Ungarn. Schon nach
einigen Metern war klar die Fahrt wird bestimmt lustig (so viel Scheiße kann
man gar nicht labbern!!!).
Auf der Autobahn, in der Nähe unserer Senfgurkenfreunde, erleichterten wir noch
kurz einen Spielautomaten (er war gnädig genug uns 50 Sonderspiele zu
offerieren). Von einem Teil dieses Geldes bestritten wir später unseren
unerschöpflichen Drang nach dem Kauf von Getränken.
Zu vorgerückter Stunde erreichten wir nun die Grenze. Alle außer Matze hatten
ihre Ausweiße oder Reisepässe vorne am Start, nur unser kleiner Sveriner
nicht. Dies sicherte uns gleich einen mehrmenütigen Aufenthalt. Auch die
Papiere unserer Luxuslimosine ( Fiat wasweißich für 8 Personen) wurden nun
genauer unter die Lupe genommen. Man teilte uns mit, daß wir mit nem Benz als
Mietwagen hätten nicht ausreisen dürfen????
Auf den nächsten Kilometern interessierten uns allerdings nur noch die roten
Lichter an den Straßenrändern. Die E 55 (war`s doch oder?) mit den vielen
Frauen, die jederzeit so hilfsbereit sein sollen (allerdings erschreckend die
große Zahl der Gesichtsfünfen und Figurnullen!!).
Die weitere Fahrt brachte uns noch über einige Grenzen, wobei ein Versuch uns
wohl abzuziehen an der slowakischen / ungarischen Grenze scheiterte.
Da wir vergessen hatten für dieses Land eine Autobahnvignette zu kaufen, schlug
uns der Grenzbeamte glatt vor eine Strafe von, waren es 250,- DM ich glaub ja,
zu bezahlen. Als wir allerdings mit ihm redeten und redeten und ein weiterer
Beamter dazu kam war mit mal kein Wort mehr von Strafe und wir konnten
ungehindert passieren.
In Budapest, Ostbahnhof der Halteort nach 12 Std. Fahrt, angekommen stiegen wir
alle ein wenig verspannt aus dem Auto aus. Olli gefiel die Stadt wahrscheinlich
gleich so gut, daß er es jedem, mit seinem Riesenzelt in der Hose zeigen
wollte.
Hier erkundigten wir uns nach einer billigen Unterkunft, wobei uns eine
ungarische / deutsche Studentin sehr behilflich mit dem Übersetzten war.
Die Deutsche Botschaft half uns ebenfalls in Sachen Unterkunft weiter, so daß
wir nun 2 Anlaufpunkte in der City hatten. Das eine, ein etwas
heruntergekommenes Hotel, das andere eine Jugendherberge in nicht viel besseren
Stil. Doch was wollen wir mit Luxus (waren sowieso kaum dort) Hauptsache was zum
poofen. Außerdem war das Hilton durch die F1 schon komplett ausgebucht.
Nachdem nun unsere Sachen verstaut waren, machten wir uns auf, in das zirka 8
Minuten (Fußmarsch) entfernte Napstadion.
Hier sind die Sicherheitsvorkehrungen ganz besonders streng * grins *!!!
Nur mit Vorlage einer deutschen Versicherungskarte (als Beweis wir wären bei
ner dt. Security!!!!) und die wirre Sprache zwischen Deutsch und Englisch
ermöglichten uns den Eintritt. Und das mit T-Shirts von Hansa und Home of
Football !! Glaubwürdig - glaubwürdig * lach *.
Da wir nun schon mal den Einlaß genossen hatten, entschlossen wir uns auch
alles ganz genau zu begutachten. So machten wir einen Abstecher in die Vip -
Bereiche, in die Katakomben und alles was sonst noch so am Start war. Wir
ließen so zu sagen keinen Stein unberührt in diesem Bowl. Nachdem wir mit den
dt. Bandenaufstellern gesprochen hatten wußten wir nun auch unseren
vermeintlichen Stehplatzbereich. Wir hatte eigentlich alle gedacht in diesen
Bereich kann man doch keinen (aus Sicherheitsgründen - marode!) mehr lassen,
doch nun schien es uns klar zu sein, wo wir die 4 Banner morgen postieren
sollten. Nach getaner schwerer Arbeit im Stadion J, entschlossen wir uns noch
ein wenig dort abzumatten und 2 Stunden auf der Tribüne zu sonnen. Danach ging
es zum shoppen in die Innenstadt, wo erst einmal massig Postkarten gekauft und
verschickt wurden. Über viel mehr als 60 Stück traten die Reise ins
kapitalistische Ausland an.
Bei dem herumaügen in der Innerstadt wurden wir immer wieder angequasselt, ob
wir nicht mit in den oder den Club folgen wollten, wegen ficki ficki - bumsi
bumsi!!!!
Wir entschieden uns in diesem Fall aber auf Kultur zu setzten und machten uns
auf den Weg zur Aussichtsplattform am Rande der Donau. Nachdem wir die
Serpentinen erklommen hatten, stand eine Nachtwächterfigur vor uns der Geld
für die gute Aussicht kassieren wollte. Doch da das schnelle Deutschenglisch
von uns, ihn leicht verwirrte und wir sagten wir schrieben für eine kleine dt.
Zeitung war auch er bereit uns passieren zu lassen. Die Aussicht war wirklich
berauschen (spätere Fotos werden das beweisen). Eine Maid in ungarischer
Trachtenkleidung stolzierte auf der Aussichtsform immer wieder auf und ab. und
als wir sie baten mit auf unser Foto zu rücken, verwies sie uns auf einen Preis
von 460 Kopekis (jaja ich weis Forint). Da sie also nicht zu uns kam schlichen
wir zu ihr und überraschten sie mit einem Foto aus unserer Kamera. Und das ganz
gratis!!
Danach kleine Stadtrundfahrt in unserem Für Italiener Ausreichende
Technik und dann ab ins Hotel. Dort wurden nun die Mischungen für unsere
Parkparty vorbereitet - der Vorsprung vor unserem Fenster wurde getestet (7
Stock - hammerhoch!!) ob man zu den anderen Fenstern gelangt wegen äugen / ja
aber abgesagt weil nicht lebensmüde!!! Und so entschieden sich Krauller und
Achim die sichere Variante zu probieren. Das Spannern in den Superduschen!!! 2
Frauen hatten es sich dort schon seit einigen Minuten gemütlich gemacht. Unter
einen großräumigen Luftschlitz unterhalb der Tür konnte man wirklich alles
sehen. Doch die beiden hatten nun nicht damit gerechnet, das dort der Bär von
Budapest duscht. Mit verblitzten Augen und reichlich Gelächter stürmten sie
wieder in unser Zimmer. Da nun schon die zeit reichlich fortgeschritten war,
wurde es Zeit für einen kleinen gemeinsamen Umtrunk in Park nebenan. Mit
genügend Teelichtern schafften wir uns eine sehr gemütliche
Lagerfeueratmosphäre und flachsten noch ein wenig herum. Über die Inhalte der
Gespräche wird ewiges Stillschweigen vereinbart hihi!!! Gegen um 3 Uhr setzte
ich mich dann noch an den Jugendherberge eigenen PC, um diesen Bericht
eigentlich schon längst zu posten. Doch nach 2 maligen Abstürzen und reichlich
Ärger über die vergeudete Zeit (weil nicht gespeichert!!!) machte ich mich auf
ins Bett und freute mich auf die folgenden Stunden.
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