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Samstag Morgen, es liegt eine gewisse Spannung in der Luft. Sollte es Daniel Pünktlich schaffen, wie haben unsere beiden Partylöwen den Abend überstanden und was sagt Cognac überhaupt zu alledem?!
5 Uhr 40 Daniel trifft mit 25 minütiger Verspätung am geheimen Treffpunkt ein (bei mir zu Hause) - also schnell das Banner eingepackt, die Spaßkasse geplündert und ab zum Föckchen und Roggi. Doch keinerlei Regung bei unserem Erscheinen. 5 Minuten vergehen - dann - ein Schatten in Garagennähe - er wankt und ein Grollen entfleucht seinem gräßlich riechendem Schlund. Das Roggi
war´s und es war ziemlich voll. Den Abend davor gab´s ja die ominöse Birthday Party vom Föckchen - auch von dieser Stelle noch einmal :"Herzlichen Glückwunsch".
Okay- nach kleineren Diskussionen und der Erkenntnis, das die Party wohl hoch bis kurz vor 5 ging und an das Mitnehmen von Spirituosen auf die Fahrt
wegen ihrer vorherigen Vernichtung nicht zu denken sei, ging es auf in Richtung Ribnitz um das 5. Mitglied unserer Deutschland Tour einzupacken - das Cognac ganz nüchtern
(nach vorheriger Anweisung von "uns Föcksche").
Alles klar - die Autobahn wurde gegen 7 genommen und so ging es mit einer unglaublichen geruchsintensiven Alkoholwolke im Fond des "Black Panther" gen
Stuttgart, dem Ziel unseres heutigen Ausflugs.
Die erste Pause wurde gegen 8 am Linumer Bruch getätigt. Roggi meinte nach einem Besuch der diversen Örtlichkeiten:" Jetzt weiß die Putzfrau was Arbeit bedeutet". Klar war also -
wir benutzen dieses Klo jetzt mal nicht ;).
Danach gab es bis auf die Tankenstopps ziemlich wenig Pausen - ein Novum in unserer Auswärtsfahrtengeschichte.
Gegen 14 Uhr erreichten wir dann auch das Gottlieb Daimler Stadion, welches wie das unsere nur eine Anzeigetafel besitzt - kein Wunder bei der angespannten Finanzlage des dort ansäßigen VfB.
Nach diversen telefonischen Absprachen kauften wir uns dann die Karten für Block 64, da man beschlossen hatte, den für Auswärtsfans obligatorischen "Käfig" zu scheuen. Die üblichen Verdächtigen wurden begrüßt und nach einer kurzen
Verschnaufpause wurde das Banner über dem Eingang zum Block befestigt.
Etwas 60 Bekloppte hatten sich in unserem Block eingefunden darunter die Wolgastä, die Freibeuter und andere bekannte Gesichter. Auch der Käfig war gut gefüllt und so freute man sich auf eine erfolgreichere Fortsetzung des Spiels gegen "SPART ENERGIE" Cottbus.
Die Mannschaft begann auch sehr vernünftig und hielt ordentlich dagegen. So konnten wir in der 18. Minute das erste mal richtig feiern als Jakobsson einen Freistoß in Form einer Rakete im rechten Dreiangel des
gegnerischen Tores versenkte.
Supa, dachte man sich - der zweite Auswärtssieg kann kommen und supportete die Mannschaft kreativ und lautstark.
Doch irgendwie schienen die das falsch zu verstehen - aus irgendeinem unerfindlichem Grund zogen sie sich zurück, ließen die Schwaben kommen verlegten sich auf eine mit Glück erfolgreiche Defensivarbeit.
Chancen wurden sich nicht erspielt aber auch die Stuttagrter verstanden es nicht ihre größeren Spielanteile in zählbaren Erfolg umzuwandeln.
So ging es mit dem 0:1 in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. Die Stuttgarter drückten und wir stellten
uns hinten rein.
Dann in der 56. Minute die Entscheidung des Spiels.
Ein ganz normaler Zweikampf im Strafraum. Die Situation schien geklärt. Nach dem Torschuß liefen die Spieler wieder gen Mittelkreis um den Abstoß abzuwarten. Doch dann: ein Pfiff - alle inklusive dem Linienrichten äh Assistenten schauten verwirrt in Richtung Schiedsrichter Kessler. Er zeigte auf den Punkt. Strafstoß!
Nach einem schwachen Spiel seinerseits bis zu diesem Zeitpunkt war das eine Entscheidung, die jeglicher Logik wiedersprach - beide hatten ein wenig gezupft. Benken ließ los und
Ademar kam frei zum Schuß. Der Schiedrichter hatte den Vorteil laufen lassen. Stuttgart konnte ihn nicht nutzen und das Spiel hätte normal weiterlaufen können, wenn da nicht der offensichtlich profilierungssüchtige Schiri gewesen wäre.
Was danach kam widersprach der (war sie überhaupt da?) Linie des Schris komplett. Balakov verzögerte während des Elfmeters - bei genauer Regelauslegung ein ungültiger Elfmeter- aber das war wohl in der Situation egal - Stuttgart hatte, wie wohl vom "Unparteiischen" bezweckt, den Ausgleich geschafft.
Die Spieler beider Teams erkannten nun auch, das der Mann in Gelb keine Kontrolle hatte und versuchten sich mit kleineren Fouls, welche auf Seiten der Schwaben bald in gröbere übergingen. Nach zwei harten Attacken mit gestreckten Beinen, hatte Lanz wohl genug und gab seinem Gegenspieler einen kleinen Denkzettel, mit dem Hinweis, so etwas doch bitte in Zukunft zu unterlassen. Wieder stellte sich der Schiri in den Vordergrund und gab dem Schweden im Hansa Trikot die vollkommen überzogene Rote Karte.
Die Stuttgarter, die vorher schon durch eine harte Entscheidung Bordon durch Gelb Rot verloren, waren also wider in der gleichen Anzahl auf dem Platz.
Ein absolut krankes Foul mit gestreckten Beinen gegen unseren Kapitän wurde dagegen wieder nur mit Gelb geahndet. Wiederum ein Witz, da die
Attacke offensichtlich dem Spieler galt, der Ball war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in unmittelbarer Nähe.
Doch wollen wir hier auch nicht verschweigen, das die Hanseaten ansonsten
grottenschlecht spielten.
Folgerichtig fiel in der 85. Minute auch noch das 2:1 für die Süddeutschen und wir holten
wieder einmal keinen Sieg im fernen Stuttgart.
Die Stimmung war natürlich gedrückt, aber trotzdem ließ sich eine kleinere Party vor dem Stadion nicht verhindern - man hat ja als HansaFan einen Ruf zu verlieren ;)!
Danach ging es Richtung Heimat und gegen 3 schlugen auch die letzten in Ihren Heimatdörfern auf.
DasLehmste
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