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Bericht: 1860 München – FC Hansa Rostock 2:0 (NB-Frank)

1860 München – FC Hansa Rostock 2:0


Selten fiel es mir so schwer, einen Bericht zu einem Spiel unserer Hanseaten zu schreiben, wie dieses mal. Warum??? Weil es einfach nichts zu schreiben gibt, zumindestens nichts positives. Als man zu viert um Punkt 15.30Uhr das Oly betrat, waren Schubi, Andrè und Lars von der Viecherfraktion sowie meine Wenigkeit noch guter Dinge... 90min später sah alles anders aus.

Wirklich anders??? Eigentlich doch auch wieder nicht. Oder wie kann man es interpretieren, daß ein vernünftiges Spiel, ein Aufbäumen unserer Mannschaft, etwas Elan oder einfach nur der erkennbare Wille –wie so oft- fehlte....

Ich schätze mal versammelte 500 Leute im Gästeblock werden es nicht anders gesehen haben. Das es ausgerechnet -auch hier: wie so oft- Martin Max war der uns den 2fachen Todesstoß versetzte, reiht sich nahtlos an, an die Kuriositäten, welche uns unser Team schon so oft diese Saison bescherte.

Und wenn wir dann schon bei Kuriositäten sind, so muss ich auch unbedingt noch das absolute Unvermögen unserer Kicker bei selbst (wenn auch wenigen) 100%igen Chancen erwähnen......Gääääähhhhhnnnnn...... Das Ergebnis spricht Bände und bevor dieses Spiel nochmal vor meinen geistigen Auge abläuft, schreibe ich vielleicht noch ein wenig über die Randerscheinungen dieser Tour.

Irre lange Telefonate im Vorfeld, machten klar, daß Focki lieber Räuber und Gendarm spielen wollte und somit als Mitfahrer ausfiel. Kurz nach Alternativen umgesehen und so sollten Sonnabend früh, die drei besagten Herren von der Fraktion Vieh zu mir stoßen um die weitere Reise ab Bremen zu absolvieren....

Das Dilemma begann jedoch schon bei deren Anreise, da mein Wohnort aufgrund von Hochwasser, quasi abgeschnitten war von der Außenwelt. Als wohl schon Taucherflossen, Kiemen, Schnorchel und Ruderboote im Gespräch waren, fanden die drei letztendlich doch noch eine passende Überfahrt um mich mit 1er Stunde Verspätung einzusammeln.

Später im Stadion, gab es neben dem miesen Kick unserer Götter jedoch auch Lichtblicke und so ging es erst mal auf Abklatschtour mit etlichen bekannten Leuten unter anderem mit unserem Wegsprengmeister Konjak.

Die Nacht wurde im altbekannten Etap Hotel in München Giesing verbracht, wobei ich jetzt noch schmunzeln muss wenn ich an die Szene denke, wie Schubi mitten in der Nacht den Lichtschalter für`s Klo suchte. Nach ner halben Stunde intensiver Suche, wobei ich genauso lange am Ablachen war (es war einfach nur göttlich), fand er dann auch endlich einen Knopf..... nur der war leider für die Klimaanlage.....

Neben diversen kleineren Randerscheinungen, gibt es ansonsten recht wenig über diese Fahrt zu berichten. Und so war man letztendlich recht froh, als man Sonntag Abend wieder heimatlichen Boden erreichte der ob des Hochwassers jedoch immer noch recht feucht war.....

Sorry, aber es war wirklich nicht mehr los und bevor ich den Bericht mit irgendwelchen Nicklichkeiten ausschmücke, verbleibe ich lieber mit den besten Grüssen....

NB-Frank

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